Co-Founder @Founders in Europe

Michi, Daniel und Markus kennen sich schon lange. In seiner Rolle im Austrian Startup Board ist Michi sozusagen die Anlaufstelle für alle Themen rund ums Programmieren. Und da ihm diese beratende Rolle sehr gut liegt, hat Michi vor kurzem mit Co-Founder Ben Ruschin Founders in Europa ins Leben gerufen. Founders in Europe ist ein Education und Coaching Programm, das Gründer:innen in Europa bereits in der Early Stage Phase dabei unterstützen soll erfolgreiche Startups zu bauen. Hier geht es aber v.a. um den Aufbau einer Gemeinschaft: „Wir glauben Community Building ist halt die Königsdisziplin. […] Weil wenn man eine Community hat, dann kann mit dieser Community auch sehr viel erreichen.“

https://foundersineurope.com/

Was ist No Code?

Ein Problem so alt wie die Zeit – ein paar BWL-Student:innen entwickeln eine vielversprechende Idee für eine App, haben aber nicht die Programmierkenntnisse oder die Developer-Kontakte, die sie benötigen würden, um diese Anwendung tatsächlich auf die Beine zu stellen. Eine:n richtig gute:n Developer:in zu finden und einzustellen ist jedoch fast ein Ding der Unmöglichkeit für junge Unternehmen. Aber an dieser Stelle kommt No Code ins Spiel. Mit No Code kann jeder und jede eine Software bauen, ohne dass Programmierkenntnisse vorhanden sind. Da No Code normalerweise ein recht visuelles Werkzeug ist, bringt es sozusagen Convenience in die Programmierung. Nichtsdestotrotz sollten Nutzer:innen von No Code klar sein, welche Logik hinter den Modulen steckt, die man mit dieser Lösung zusammenbauen kann. Programmieren sei in diesem Kontext oft wie Lego bauen, meint Michi. Man habe unterschiedliche Würfel, die man aufeinandersetzen könne, aber dahinter stecke immer eine gewisse Logik, die es auch gelte Kindern bereits früh verständlich und zugänglich zu machen.

Warum No Code?

Michi erklärt das wie folgt: „Es ist nicht immer alles eine neue Erfindung, also etwas was es noch nie gegeben hat, sondern es ist sehr oft ein Zusammenstecken von existierenden Sachen […] die dann zusammen etwas Neues ergeben. […] Um Wert zu schaffen muss man nicht immer unbedingt das Internet neu erfinden […] sondern man kann einfach Module zusammenstecken um da ein Problem zu lösen.“ Natürlich hängt vieles bei No Code auch von der Komplexität des Anwendungsfalls ab, aber Michi sieht es dennoch als einen großartigen Starterkit für Gründer:innen, um einfach mal loszulegen und ihre Idee in die Tat umzusetzen. Man könne Software und Applikationen mit No Code hervorragend vorbereiten, um z.B. Investor:innen oder auch Developer:innen vom Projekt zu überzeugen und an Board zu holen. Details und kreative Umsetzungen können auch später noch definiert und von erfahrenen Developer:innen eingebaut werden, was Unternehmen in der Anfangsphase eine beträchtliche Summe Geld sparen könne.

Die Welt steht offen

No Code eröffnet somit vielenMenschen die Möglichkeit, ihre Businessideen in die Realität umzusetzen, die zuvor nicht in der Lage gewesen wären, diese zu verwirklichen. Michi sieht darin eine sehr positive Entwicklung, von der er hofft, dass sie sich in Zukunft fortsetzt – jede Person, die eine Firma gründen möchte, solle die Chance und das Wissen, das Geld und die gesellschaftliche Akzeptanz dazu bekommen können.

No Code Tools und weiterführende Links:

  • https://www.adalo.com/
  • https://bubble.io/
  • https://www.youtube.com/channel/UCC0O5FKSMcjzrvOUa08hS_A
  • https://scratch.mit.edu/

Autorin: Lena Silberbauer

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