Founder of GoStudent – We are hiring!

Mitgründer und CEO von GoStudent, Felix Ohswald, hat schon früh sein unternehmerisches Talent entdeckt. Als etwa 10-Jähriger habe er zum Beispiel begonnen, ausgeborgte DVDs zu brennen und weiterzuverkaufen, um sich damit seine Hobbies zu finanzieren. Mittlerweile stellt Felix keine illegalen Raubkopien mehr her, aber die Entrepreneurship-Ader zieht sich dennoch wie ein roter Faden durch seinen bisherigen Werdegang: „Ich hatte immer irgendwie den Drang, ok ich möcht‘ so Market Opportunitäten, die sich ergeben, die möchte ich ausnutzen und einen Mehrwert daraus schlagen“. Das jüngste Beispiel seiner Projekte ist das 2016 gegründete Ed-Tech Startup GoStudent, mit dem er und Co-Founder Gregor nun den europäischen Bildungsbereich zu revolutionieren versuchen.

Zeugnistag

Müsste Felix dem heutigen Schulsystem ein Zeugnis ausstellen, würde die Art und Weise wie Unterricht abgehalten wird nicht immer die Bestnote verdienen. Eine gute Lehrperson sei jemand der Begeisterung für sein Fach mitbringe, jemand der inspirieren könne aber gleichzeitig auch pädagogische Fähigkeiten besitze. Diese Lehrer:innen gäbe zwar es da draußen, nur leider hat nicht jedes der rund 70 Millionen Schulkinder in Europa unmittelbaren Zugang zu diesen. Genau das will GoStudent ändern indem es einen digitalen Service anbietet, der erstklassige Tutor:innen mit Schüler:innen zusammenbringt.

Österreichs schnellst-wachsendes Startup

Mittlerweile ist Felix’ Ed-Tech Startup in mehr als 10 Ländern in ganz Europa aktiv. Aber um das Ziel eine globale Schule zu schaffen auch tatsächlich umzusetzen, braucht es in einem Operations-lastigen Unternehmen wie GoStudent auch die nötige Manpower. Allein im letzten Jahr rekrutierte Felix‘ Team 400+ Mitarbeiter:innen and counting, denn GoStudents Belegschaft wächst weiter rasant. Ein derartiges Hyperwachstum stellt eine besonders kritische Phase für jedes Unternehmen dar, nicht zuletzt, weil es mehr als nur talentierte Mitarbeiter:innen braucht, um erfolgreich zu sein. Hypergrowth sei in diesem Sinne ein bisschen wie Leistungssport, meint Felix. Einerseits sei es Kopfsache – man müsse als Mitarbeiter:in das Mindset und die Werte des Unternehmens teilen, sowie die erforderliche Motivation mitbringen, andererseits müsse man auch bereit sein, die nötige Arbeit zu leisten, um sich gemeinsam im Rennen um Platz 1 durchzukämpfen. Eine derartige Arbeitskultur, sei natürlich nicht für jede:n etwas und um genau jene Mitarbeiter:innen zu finden, die die Mission des Unternehmens mittragen und leben, brauche es v.a. Geduld: “[…] durch dieses schnelle Wachstum, wachsen deine Strukturen einfach nicht so schnell mit. Selbst wenn du eine Finanzierungsrunde aufstellt und jetzt 200 Millionen mehr am Firmenkonto hast, das heißt nicht, dass du zehnmal so schnell gute Leute findest. Gute Leute zu finden, generell Mitarbeiter im Unternehmen zu finden, die da mit anpacken wollen, die auch den Drive, die Energie haben – dieses Problem wird nicht durch Geld gelöst.“
Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem vergangen Jahr ist für Felix daher, dass ein starkes Anfangs- und Managementteam aufzustellen der Schlüsselfaktor in jeder Expansion ist. Denn die ersten fünf Mitarbeiter:innen beeinflussen das Mindset der nächsten 50 und so fort. Was man dabei unterschätze sei allerdings, wie viel zurückhaltender und vorsichtiger man selbst werde, je größer das Unternehmen und je höher der Einsatz wird. Hier mutig zu bleiben und weiterhin eine gewisse Risikobereitschaft zu zeigen, sei enorm wichtig aber auch ein Lernprozess von dem selbst Felix und sein krisensicheres Team nicht gefeit sind.

Den Mount Everest erklimmen

2020 hat GoStudent seine Mitarbeiterschaft mehr als verzehnfacht, in fünf Jahren soll GoStudent dann eine Plattform sein an der kein Elternteil, Schüler:in oder Leher.in mehr vorbeikommt. Um bei der Analogie des Leistungssportes zu bleiben: „Der Bildungsbereich ist definitiv ein […] Mount Everest oder K2 Gipfel, weil es ist so fragmentiert, es gibt so viele verschiedene Player, […] jeder von uns hat Bildung in irgendeiner Form erlebt […] jeder hat in irgendeiner Form eine persönliche Erfahrung, was natürlich dann auch den Effekt hat – jeder hat eine Meinung dazu – und bei Bildung hat jeder eine sehr starke Meinung.“ All diese unterschiedlichen Stakeholder und Ansichten auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, sei dabei natürlich eine Herausforderung. Am Ende des Tages möchte man aber einen Mehrwert schaffen und Familien einen Service bieten, der jedem/jeder Schüler:in dabei hilft ihr volles Potenzial zu erreichen.

Weitere Infos findet ihr hier:

Author: Lena Silberbauer

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